Was für ein schrecklicher Samstagnachmittag in Rolle (Kanton Waadt). Gegen 13.45 Uhr erreichte die Waadtländer Polizeizentrale ein Notruf, der alle in Alarmbereitschaft versetzte: Ein Badeunfall im Genfersee, direkt vor dem Strand von Rolle!
Aus bislang völlig ungeklärter Ursache war ein 46-jähriger Brasilianer, der in Frankreich wohnt, nur rund drei Meter vom Ufer entfernt untergegangen. Ein Alptraum in Sichtweite des rettenden Strandes!
Augenzeugen handelten sofort: Sie zogen den regungslosen Mann ans Ufer und begannen unverzüglich mit der Herzmassage. Wenig später trafen die Rettungskräfte ein – eine Ambulanz des CSU Morges-Aubonne, der SMUR Morges sowie das Notfall-Unterstützungsteam eilten zur Unglücksstelle. Gemeinsam setzten sie die Reanimationsmassnahmen fort.
Doch alle Bemühungen kamen zu spät! Der 46-Jährige verstarb noch am Unglücksort – eine Tragödie, die niemanden kalt lässt.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Seepolizei und die kriminaltechnische Polizei wurden mit den Ermittlungen beauftragt, um die genaue Unglücksursache zu klären.
Die Kantonspolizei Waadt nutzt diesen schrecklichen Vorfall, um anlässlich der aktuellen Hitzewelle eindringlich zu warnen: Badende sollten langsam ins Wasser gehen, vor dem Baden keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen und Kinder stets im Auge behalten. Diese Tragödie zeigt einmal mehr, wie schnell aus einem scheinbar harmlosen Bad im See eine tödliche Katastrophe werden kann.






















































































