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Tragödie im Moossee: Schnorchler stirbt trotz Rega-Einsatz im flachen Wasser

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Was als entspannter Badeausflug begann, endete am Samstagnachmittag in einer unfassbaren Tragödie. Ein 62-jähriger Mann aus dem Kanton Bern wollte im Moossee einfach nur schnorcheln – und das ausgerechnet im Nichtschwimmerbereich, der eigentlich als besonders sicherer Zone gilt.

Doch dann der Schock: Plötzlich geriet der Mann aus bislang völlig ungeklärten Gründen in akute Not. Andere Badegäste bemerkten die lebensgefährliche Situation sofort und zögerten keine Sekunde. Sie eilten herbei, zogen den leblosen Körper aus dem Wasser und leiteten noch am Ufer sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein.

Der Rettungshubschrauber der Rega heulte wenig später über den See auf und landete dramatisch in der Nähe der Badeanstalt. Die Rettungssanitäter kämpften um jeden Atemzug des 62-Jährigen – doch alle Bemühungen kamen zu spät. Der Schnorchler verstarb noch an der Unglücksstelle.

Die Kantonspolizei Bern und die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland haben die Ermittlungen aufgenommen. Die große Frage: Wie konnte es in einem Bereich, der speziell für Nichtschwimmer reserviert ist, zu diesem schrecklichen Unglück kommen? Die Badeanlage musste für rund drei Stunden vollständig gesperrt werden, während die Spurensicherung vor Ort war.

Die Badegäste am Moossee sind tief getroffen. Was bleibt, ist Fassungslosigkeit über einen Unfall, der sich im vermeintlich sichersten Teil des Sees abgespielt hat.