Was als fröhliches Pride-Wochenende begann, endete am Samstagabend in einer Tragödie. Gegen 22.00 Uhr steuerte ein Fahrer einen weißen Kleinbus in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten. Eine Frau wurde getötet, 16 Menschen verletzt, drei davon lebensgefährlich. Der Christopher Street Day wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei identifizierte den Tatverdächtigen als Abdul B., 21 Jahre alt. Er ist deutscher Staatsbürger, polizeibekannt und wird der islamistischen Szene Berlins zugerechnet. Der 1,90 Meter große Mann mit schlanker Statur ist flüchtig. Die Behörden warnen: Er könnte bewaffnet sein.Laut Medienberichten wurde Abdul B. erst im Mai 2026 aus dem Jugendarrest entlassen. Die Ermittler prüfen, ob er einen oder mehrere Komplizen hatte. Augenzeugen berichten zudem von Messerangriffen.Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die „abscheuliche Tat“ als Angriff auf die offene Gesellschaft. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sprach von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“.Die Ereignisse werfen erneut Fragen auf: Wie konnte ein polizeibekannter Islamist, der erst vor wenigen Wochen aus der Haft entlassen wurde, einen solchen Anschlag verüben? Warum versagen die Sicherheitsbehörden immer wieder bei der Gefahrenabwehr? Und wie viele solcher Taten braucht es noch, bis die Politik endlich Konsequenzen zieht?























































































