Home DEUTSCH Der Berg nahm ihn: Ein letzter Schritt ins Verderben

Der Berg nahm ihn: Ein letzter Schritt ins Verderben

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Es sollte eine friedliche Bergwanderung werden, einer dieser goldenen Sommertage, an denen die Seele frei ist und die Welt noch in Ordnung scheint. Doch dann, am Donnerstagnachmittag, verwandelte sich das Paradies in ein Alptraum-Szenario.

Ein 74-jähriger Rentner war mit einer Begleitperson auf dem Abstieg vom Grossen Mythen unterwegs. Gegen 14.20 Uhr geschah es: Der Senior stolperte – und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Meter um Meter raste er den Fels hinab, bis er auf dem unteren Teil des Zickzack-Wegs liegen blieb. Ein schrecklicher Augenblick, der das Leben eines Menschen für immer veränderte.

Die Rettungskräfte wurden sofort alarmiert, die Rega hob mit dem Helikopter ab und flog den Schwerverletzten mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein ausserkantonales Spital. Dort kämpften die Ärzte um sein Leben – doch der 74-Jährige hatte keine Chance. Im Verlauf des Abends erlosch sein Herz für immer.

Ein einziger Moment der Unachtsamkeit, ein Stolperer – und ein ganzes Leben ist ausgelöscht. Was bleibt, sind Fassungslosigkeit und die bange Frage: Wie kann so etwas passieren, mitten am helllichten Tag, auf einem Weg, den man tausendmal gegangen zu sein glaubt?

Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen aufgenommen. Doch für den alten Mann kommt jede Hilfe zu spät.

Ruhe in Frieden, du stiller Wanderer. Deine letzte Reise führte dich viel zu früh von diesem Berg hinauf in eine andere Welt.