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Horror-Nacht am Zürichsee: Hafen versinkt im Dunkel, Boote treiben ins Ungewisse

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Schockierende Nacht am Zürichsee. Mitten in der Dunkelheit, kurz nach 2.00 Uhr morgens, versank ein grosser Teil der Beton-Mole im Hafen Tiefenbrunnen einfach im See – lautlos, unaufhaltsam. Boote wurden losgerissen und trieben hilflos auf dem dunklen Wasser, während die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei im Grosseinsatz alles daran setzten, Schlimmeres zu verhindern. Was für ein Anblick muss das gewesen sein!

Dank dem unermüdlichen Einsatz von Stadtpolizei, Kantonspolizei, Seerettungsdiensten und der Berufsfeuerwehr konnten rund ein Dutzend Boote gerettet, abgeschleppt und in Sicherheit gebracht werden – ein Wettlauf gegen die Zeit auf dem nächtlichen Zürichsee. Rund um den Hafen wurde eine Ölsperre errichtet, um die Umwelt zu schützen. Das grosse Aufatmen: Niemand wurde verletzt!

Warum die Mole so plötzlich nachgegeben hat, liegt noch völlig im Dunkeln – Polizei und das Forensische Institut Zürich ermitteln auf Hochtouren. Wie viele Boote noch unter Wasser schlummern, ist unklar. Der Hafen Tiefenbrunnen bleibt vorerst gesperrt. Betroffene Bootsbesitzer können sich ab 14.00 Uhr unter 044 411 84 39 informieren.