Home DEUTSCH Tödlichster Trend Trainsurfing kostet 18-jährigen das Leben

Tödlichster Trend Trainsurfing kostet 18-jährigen das Leben

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Im Kanton Aargau (Schweiz) ist ein 18-jähriger Mann bei dem riskanten Trend des sogenannten Trainsurfings tödlich verunglückt. Die beiden Jugendlichen – ein 18- und ein 17-Jähriger – hatten am Donnerstagabend den Dachbereich eines fahrenden Zuges auf der Seetalbahn-Strecke zwischen Lenzburg und Beinwil am See bestiegen. In der Nähe von Beinwil am See geriet der 18-Jährige zu nahe an stromführende Komponenten und erlitt einen fatalen elektrischen Schlag, der ihn vom Zugdach schleuderte und tödlich verletzte. Sein 17-jähriger Begleiter blieb körperlich unverletzt und wurde vor Ort betreut. Es ist bereits der zweite schwere Trainsurfing-Unfall binnen weniger Wochen im Aargau: Am 24. Januar war ein 17-jähriger Jugendlicher in Zofingen beim Besteigen eines stehenden Güterwagens ebenfalls durch eine tödliche Stromschlag-Folge ums Leben gekommen. Die Polizei nutzt die Vorfälle, um eindringlich vor dem extremen Lebensrisiko durch Trainsurfing zu warnen und auf die stets vorhandene Gefahr von Stromschlägen und Stürzen hinzuweisen.