Am Samstag, den 6. Juni 2026, kurz vor 1.00 Uhr, kam es in einer öffentlichen Einrichtung in Vuadens (Kanton Freiburg) zu einem schweren Raubüberfall. Drei Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren drangen in die Räumlichkeiten ein, bedrohten eine 31-jährige Angestellte mit einem Messer und fesselten sie. Anschliessend besprühten sie das Opfer mit Pfefferspray und entwendeten mehrere Tausend Franken aus einem Tresor. Ein vierter Komplize wartete derweil in einem nahegelegenen Auto.Die vier mutmasslichen Täter konnten dank intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizei unter der Leitung des Jugendstrafgerichts und der Staatsanwaltschaft einige Tage später identifiziert und festgenommen werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um vier in der Region wohnhafte Staatsangehörige aus der Schweiz, Eritrea, dem Kongo und Spanien. Drei von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft, ein Teil der Beute konnte bereits sichergestellt werden.Die Täter hinterliessen bei ihrer Flucht nicht nur das gefesselte Opfer, sondern auch einen schwarzen Rucksack mit einem aufgemalten Kolosseum – ein Souvenir, das sie offenbar von einem Urlaub in Italien mitgebracht hatten. Die Polizei prüft derzeit, ob die Spur nach Italien weitere Erkenntnisse über die Hintergründe der Tat liefern kann.Besonders bemerkenswert ist die Rolle eines 35-jährigen Schweizers mit Migrationshintergrund, der als Zeuge vernommen wurde. Der Mann, dessen Eltern ursprünglich aus dem Kosovo stammen, hatte in der Tatnacht zufällig ein verdächtiges Fahrzeug in der Nähe des Tatorts bemerkt und die Polizei alarmiert. Seine Hinweise trugen massgeblich zur schnellen Identifizierung der Täter bei. Die Behörden lobten sein zivilcourageartiges Verhalten ausdrücklich.Die vier mutmasslichen Täter werden nun beim Jugendstrafgericht sowie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.























































































