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Aktualisierung: Französischer Staatsbürger verletzt Familie mit Stichwaffe in Faoug

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In Faoug hat ein 25-jähriger Franzose mehrere Familienmitglieder mit einer Stichwaffe angegriffen und teils schwer verletzt. Nach einer Grossfahndung mit Spezialkräften und Armeehubschrauber wurde der mutmassliche Täter am Mittwochmorgen in Genf festgenommen.

Am Dienstag, 12. Mai 2026, kurz vor 23.00 Uhr, begab sich der 25-jährige französische Staatsangehörige zum Haus seiner Eltern in Faoug. Dort griff er mehrere Familienmitglieder mit einer Stichwaffe an und verletzte drei Personen, darunter zwei schwer. Die Opfer wurden durch Rettungskräfte medizinisch versorgt und in Spitäler gebracht.

Nach der Tat versuchte der mutmassliche Täter, das Auto eines Nachbarn zu stehlen. Dieser konnte ihn jedoch vertreiben. Anschliessend flüchtete der Mann, worauf die Polizei eine umfangreiche Fahndung einleitete.

Am Mittwochmorgen, 13. Mai 2026, wurde der Gesuchte schliesslich in Genf durch die Transportpolizei und die Genfer Gendarmerie festgenommen. Eine Bürgerin hatte ihn erkannt, nachdem zuvor eine öffentliche Fahndungsmeldung veröffentlicht worden war.

Beim Festgenommenen handelt es sich wie beschrieben um einen 25-jährigen französischen Staatsangehörigen, der laut Polizei offenbar psychisch instabil ist.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern an. Sie werden von der Sicherheitspolizei Waadt unter Leitung der Staatsanwaltschaft des Bezirks Nord-Vaudois geführt.

Im Einsatz standen unter anderem ein Armeehubschrauber, der SMUR-Notarztdienst, zwei Ambulanzen, die Gendarmerie, die Hundestaffel, die Spezialeinheit DARD, die Verhandlungsgruppe, Ermittler der Sicherheitspolizei sowie die kriminaltechnische Polizei. Auch die Kantonspolizei Freiburg unterstützte die Suchmassnahmen.