Home DEUTSCH Junglenker raste in der Nacht auf Samstag mit 72 Stundenkilometer durch die 30er-Zone

Junglenker raste in der Nacht auf Samstag mit 72 Stundenkilometer durch die 30er-Zone

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Schon wieder ein junger Proll, der meint, die Strasse gehöre ihm. Ein 20-jähriger Lenker raste in der Nacht auf Samstag mit seinem viel zu grossen Auto durch die Längfeldstrasse in Ittigen – und das bei erlaubten 30 Stundenkilometer. Die Radaranlage knipste ihn bei 72 Kilometer pro Stunde, Toleranz bereits abgezogen.

Es ist eine einzige Plage mit diesen Junglenkern und ihren protzigen Karren. Kaum haben sie den Führerschein in der Tasche, wird das Gaspedal durchgetreten, als gäbe es kein Morgen. Dass auf Quartierstrassen Kinder spielen, ältere Menschen unterwegs sind oder einfach normale Leute ihr Feierabendbier geniessen wollen, scheint diese grünen Schnösel nicht zu interessieren. Hauptsache, der Motor brüllt und die PS zeigen, wie «cool» man ist.

Die Polizei konnte den 20-Jährigen später ermitteln und anhalten, er zeigte sich geständig. Der Führerausweis wurde ihm sofort abgenommen, jetzt wartet die Justiz mit den schärferen Rasergesetzen auf ihn. Hoffentlich wird aus diesem Milchbubi ein Exempel statuiert, denn solche rücksichtslosen Raser gefährden nicht sich selbst – sie gefährden uns alle. Wer mit 20 Jahren nicht kapiert, dass 72 km/h in der 30er-Zone ein vorsätzliches Spiel mit dem Tod anderer ist, dem gehört die Fahrerlaubnis für immer entzogen.