Home DEUTSCH Franzosen und Portugiese sprengen Waffengeschäft in die Luft: Fünf Gangster im Netz

Franzosen und Portugiese sprengen Waffengeschäft in die Luft: Fünf Gangster im Netz

15
0

Ein brutaler Knall durchbrach am frühen Donnerstagmorgen die Stille im sonst so beschaulichen Mittelwallis! Um kurz nach 5.30 Uhr rissen unbekannte Täter mit hochexplosivem Sprengstoff die Eingangstür eines Waffengeschäfts in Sitten (Kanton Wallis) auf. Die Kriminellen griffen sich blitzschnell das begehrte Deliktsgut und rasten in einem in Frankreich zugelassenen Fluchtfahrzeug davon!

Doch die Gauner hatten die Rechnung ohne die harte Walliser Polizei gemacht! Ein gewaltiges Fahndungsdispositiv wurde sofort aus dem Boden gestampft. Die Kantonspolizei Wallis, die Police Régionale des Villes du Centre (PRVC), der Zoll (BAZG) und sogar die Stadtpolizei Martigny – alle zogen an einem Strang, um die Verbrecher zur Strecke zu bringen!

Die Flucht der Täter führte Richtung Unterwallis. Dort rasten sie durch eine Polizeisperre – doch das war ihr letzter Ausbruchsversuch! Im Raum Martinach wurde das Gangster-Fahrzeug schließlich gestoppt. Zwei der Männer wurden sofort von den Beamten überwältigt und festgenommen.

Doch drei weitere Kriminelle versuchten ihr Heil in der Flucht zu Fuß – und nahmen dabei einen Teil ihrer gestohlenen Beute mit! Ein irrer Wettlauf durch die Strassen von Martinach begann. Doch auch für sie gab es kein Entkommen: Die Polizei spürte sie kurz darauf auf und nahm auch sie fest – alle fünf sitzen jetzt in Untersuchungshaft!

Bei den mutmasslichen Tätern handelt es sich um eine Bande von vier Franzosen und einem Portugiesen. Das Durchschnittsalter der Männer ist erschreckend jung: Gerade mal 17 bis 24 Jahre alt sind die mutmasslichen Sprengstoff-Gangster!

Die Behörden schlagen jetzt hart zu! Die Bundesanwaltschaft und das Jugendgericht des Kantons Wallis haben die Ermittlungen aufgenommen. Und das Bundesamt für Polizei (fedpol) koordiniert sogar eine spezielle Task-Force aus fedpol und den Kantonspolizeien, um mögliche Verbindungen zu anderen ähnlichen Fällen zu prüfen. Handelt es sich um eine internationale Bande?

Eines ist klar: Die fünfteilige Bande hat ihre Rechnung ohne die Walliser Polizei gemacht – die Fahnder haben den Spieß umgedreht!