Home DEUTSCH Actemra® (Tocilizumab): Identifizierung eines neuen wichtigen Risikos / Hepatotoxizität

Actemra® (Tocilizumab): Identifizierung eines neuen wichtigen Risikos / Hepatotoxizität

Roche Pharma (Schweiz) AG informiert:

  • Bei Anwendung von Actemra® (Tocilizumab) sind schwerwiegende, medikamenteninduzierte Leberschädigungen, einschliesslich akutem Leberversagen, Hepatitis und Ikterus, aufgetreten, die in einigen Fällen eine Lebertransplantation erforderlich machten. Das Auftreten einer schwerwiegenden Hepatotoxizität wird als selten erachtet.

  • In der aktuell zugelassenen Fachinformation wird die Tocilizumab-Behandlung von Patienten mit Erhöhung der Alaninaminotransferase (ALT) oder Aspartataminotransferase (AST) auf mehr als das 5-Fache des Normalwerts (ULN) nicht empfohlen. Wenn die Einleitung einer Tocilizumab-Behandlung bei Patienten mit ALT oder AST über 1,5 x ULN in Betracht gezogen wird, ist weiterhin Vorsicht geboten.

  • Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), Riesenzellarteriitis (RZA), polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA) und systemischer juveniler idiopathischer Arthritis (sJIA) sollten die ALT- und AST-Werte nun in den ersten 6 Behandlungsmonaten
    alle 4 bis 8 Wochen und danach alle 12 Wochen kontrolliert werden.

  • Die empfohlenen Dosisanpassungen (Reduzierung, Unterbrechung oder Absetzen) von Tocilizumab aufgrund von anomalen Leberenzymwerten bleiben unverändert bestehen. Es sind die Hinweise in der zugelassenen Fachinformation zu beachten.

Actemra® (Tocilizumab), Identifizierung eines neuen wichtigen Risikos: Hepatotoxizität , roche pharma, fachinformation, tocilizumab, leberenzymwerten,