Ein Autofahrer ist am Samstagnnachmittag mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Gruppe von rund zehn Fussgängern auf der Via Emilia Centro in Modena gerast. Das Fahrzeug durchbrach dabei die Schaufensterscheibe eines Bekleidungsgeschäfts. Acht Personen wurden verletzt, vier davon schwer. Besonders dramatisch: Einer 55-jährigen Frau, die gegen das Schaufenster gedrückt wurde, müssen laut Bürgermeister Massimo Mezzetti voraussichtlich beide Beine amputiert werden. Sie und ein gleichaltriger Mann schweben in Lebensgefahr. Der ebenfalls verletzte Fahrer flüchtete zu Fuss und stach dabei auf einen Passanten ein, der ihn aufhalten wollte. Mehrere Bürger verfolgten den Mann und halfen der Polizei bei der Festnahme an einer nahe gelegenen Kreuzung. Bei dem Festgenommenen handelt es sich laut italienischen Medien um einen 31-jährigen italienischen Staatsbürger marokkanischer Abstammung. Ob er unter Drogeneinfluss stand oder die Tat vorsätzlich beging, ist noch unklar. Die Ermittler durchsuchen seine Wohnung. Augenzeugen schilderten: *«Das Auto beschleunigte plötzlich auf mindestens 160 Stundenkilometer – wir sahen Menschen durch die Luft fliegen.»*Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni bezeichnete den Vorfall als «äusserst schwerwiegend» und lobte das mutige Eingreifen der Bürger.























































































