Home DEUTSCH Zoo Zürich: Tötung von zehn Dscheladas war “einzige Lösung”, doch längst nicht...

Zoo Zürich: Tötung von zehn Dscheladas war “einzige Lösung”, doch längst nicht alle sind einverstanden

28
0

Der Zoo Zürich bleibt hart: Die Einschläferung von zehn gesunden Blutbrustpavianen war „tierschutzkonform, notwendig und der einzig richtige Schritt“, um die restliche Gruppe vor Chaos und Verletzungen zu schützen. Kein Platz in Europa frei, zu viel Stress in der übergroßen Haremsgruppe – so die offizielle Linie.

Aber Tausende Tierfreunde und normale Zoobesucher sehen das komplett anders: „Echt jetzt? Keine andere Lösung?“ Viele kochen vor Wut und Trauer – diese schlauen, familienverbundenen Affen mit den markanten roten Brustflecken und wilden Mähnen einfach weg, weil’s organisatorisch nicht passt? Warum nicht früher die Geburten steuern, temporär trennen, weltweit suchen oder wenigstens offen um Hilfe bitten, bevor’s so weit kommt?

Für viele fühlt sich’s brutal an: toller Zoo, tolle Arbeit – aber hier wirkt’s wie der bequemste statt der beste Weg.

(Photos: Zoo Zürich / Fabio Süess)

Was denkt ihr – Zoo hat recht oder hat man zu schnell kapituliert?