Es ist die Sorte Geschichte, die einem den Atem raubt – aus zwei Gründen.
Ein 18-jähriger Fahranfänger (Neulenker) war in der Nacht auf Sonntag gegen 1.00 Uhr auf der Strasse im Brenngrütti bergaufwärts unterwegs. Vermutlich unerfahren, vielleicht auch unaufmerksam, bemerkte er eine Rechtskurve viel zu spät.
Die Folge: Sein Auto raste über die Fahrbahn hinaus, überschlug sich und stürzte eine schwindelerregende 40 Meter tiefe Böschung hinunter. Das Fahrzeug kam auf dem Dach liegend im Tobel zum Stillstand – ein Wrack, Totalschaden.
Doch dann das Unglaubliche: Der junge Schweizer hatte offenbar Schutzengel gehabt. Er wurde bei diesem gewaltigen Sturz nur leicht verletzt.
Aber statt erleichtert zu sein, Hilfe zu holen und den Unfall zu melden, handelte der 18-Jährige völlig verantwortungslos. Er entfernte sich einfach von der Unfallstelle – ohne Alarm zu schlagen, ohne sich um sein Auto zu kümmern, ohne sein Verhalten zu erklären.
Die Behörden fanden ihn später, dennoch hat sein Leichtsinn nun ein Nachspiel: Seinen Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen – zu Recht.
Was trieb ihn um 1.00 Uhr nachts auf diese Strasse? Und warum floh er vor der Verantwortung?






















































































