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Erdbeben in Kroatien: Die Schweiz folgt einem Hilfsappel und liefert 20 mobile Wohneinheiten


Tausende Kroatinnen und Kroaten haben durch das Erdbeben Ende 2020 ihr Zuhause verloren. Auf Ersuchen der kroatischen Behörden wird die Humanitäre Hilfe der Schweiz Notunterkünfte für die Überlebenden des Erdbebens zur Verfügung stellen. Für diese Hilfsaktion sind insgesamt 400’000 Franken vorgesehen.

Am 29. Dezember 2020 verursachte ein Erdbeben der Stärke 6,4 grosse Schäden in der Region Sisak-Moslavina in Zentralkroatien. Auch die Hauptstadt Zagreb, die etwa 50 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, war davon betroffen. Die Erschütterungen waren auch in den Nachbarländern zu spüren.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bot den kroatischen Behörden, die die Rettungs- und Hilfsmassnahmen durchführten, sofort seine Unterstützung an. Nach dieser ersten Phase der Nothilfe meldete Kroatien Bedarf an Containern und anderen Unterkünften für die rund 1200 Familien an, deren Häuser komplett zerstört wurden.

Als Reaktion auf diesen Aufruf wird die Schweiz (Humanitäre Hilfe des Bundes) bis Ende Januar 20 mobile Wohneinheiten für rund 100 Menschen bereitstellen. Später sollen 12 Sanitärblöcke mit Dusche und WC folgen. Letzte Woche waren zwei Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH), das zum EDA gehört, vor Ort, um in Absprache mit dem kroatischen Zivilschutz die Hilfsmassnahmen der Schweiz zu konkretisieren.