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Winterthur: Zwei Füchse an Bord aber ohne Fahrschein

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Was für ein Mittwochnachmittag in Winterthur: Eine Frau hatte gerade die kurze Strecke von zu Hause ins Parkhaus Neuwiesen hinter sich gebracht — und entdeckte dabei, dass sie die ganze Zeit nicht allein gewesen war. Tief im Motorraum ihres Autos, zusammengekauert zwischen Schläuchen und Kabeln, hatten sich zwei Jungfüchse versteckt. Vermutlich waren sie durch den Radkasten hineingehuscht, bevor die Frau losfuhr. Erschöpft, verängstigt — aber unverletzt.

Zwei Polizisten der Stadtpolizei Winterthur rückten aus. Eine Befreiung mitten im Parkhaus war zu riskant. Also entschieden sie gemeinsam mit der Fahrzeughalterin: zurück nach Hause, vorsichtig, Schritt für Schritt — und dort die beiden kleinen Passagiere in Sicherheit freilassen.

Am Wohnort angekommen, versuchten die Beamten mit etwas Wasser, die Füchse sanft aus ihrem Versteck zu locken. Der erste Jungfuchs fasste Mut — und flitzte davon. Der zweite blieb reglos im Dunkeln, zu verängstigt für den nächsten Schritt. Die Polizisten zwangen ihn nicht. Sie warteten einfach. Und irgendwann, als er bereit war, sprang auch er heraus — und verschwand ins Freie.

Ein Einsatz, der das Herz erwärmt. Manchmal ist Geduld die mutigste Entscheidung. 🌿

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