Nacht zum Sonntag, 3.30 Uhr. An der Bushaltestelle Militär-/Langstrasse eskaliert ein Streit zwischen mehreren Personen. Was als verbale Auseinandersetzung beginnt, endet im Blutbad: Ein 26-jähriger Mann wird mit einer Stichwaffe attackiert – und am Oberkörper lebensbedrohlich verletzt.
Eine Streife der Stadtpolizei Zürich entdeckt den Schwerverletzten kurz nach der Tat. Notärzte leisten Erste Hilfe, der Mann wird mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert. Sein Zustand: kritisch.
Die Hintergründe? Unklar. Motiv? Unbekannt. Täter? Auf der Flucht. Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft für schwere Gewaltkriminalität ermitteln mit Hochdruck. Forensiker sichern Spuren, Zeugen werden dringend gesucht – besonders alle, die zwischen 3.30 und 3.45 Uhr im Bereich Militär-/Langstrasse unterwegs waren.
Fakt ist: In Zürichs Ausgehviertel Kreis 4 häufen sich gewalttätige Zwischenfälle in den frühen Morgenstunden. Alkohol, Provokationen, schnelle Eskalation – und am Ende liegt jemand mit Messerstichen im Krankenhaus. Wer in solchen Nächten unterwegs ist, sollte nicht nur wachsam sein, sondern auch wissen: Ein falsches Wort, eine falsche Bewegung – und es kann zu spät sein.
Die Polizei bittet um Mithilfe: Hinweise unter 058 648 48 48. Jeder Tipp kann helfen, den oder die Täter zu fassen. Denn eines ist klar: Wer mit dem Messer zusticht, hat den Respekt vor menschlichem Leben verloren. Und das ist kein Kavaliersdelikt – das ist schwere Gewaltkriminalität.

















































































