Im Kanton Zug hat die Polizei erneut zugeschlagen. Zwei rumänische Staatsangehörige, 34 und 36 Jahre alt, wurden in Cham dabei erwischt, wie sie systematisch 13 Parfüms für den Diebstahl präparierten – Hüllen aufgerissen, Sicherungen entfernt. Keine Spontantat, sondern Vorbereitung.
Die 34-Jährige: abgeurteilt per Strafbefehl, mehrere hundert Franken Geldstrafe. Die 36-Jährige sitzt in Untersuchungshaft – Verdacht: gewerbsmässiger Diebstahl, begangen in mehreren Kantonen im Jahr 2024. Ermittlungen laufen.
Einen Tag später: Ein 32-Jähriger klaut in der Zuger Innenstadt Parfüms im Wert von 500 Franken, flüchtet zu Fuss, wirft die Ware weg. Wird trotzdem gefasst. Geständig. Wird sich verantworten müssen. ⚖️
Realität statt Beschönigung: Ladendiebstahl ist kein Kavaliersdelikt. Organisierte Strukturen, grenzüberschreitende Tatmuster, wiederholte Vorfälle – das belastet den Einzelhandel und letztlich uns alle. Die Polizei macht ihre Arbeit. Jetzt sind Justiz und Politik gefragt, konsequent zu bleiben.



