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Raserei: Ukrainer verliert Schutzstatus S und wird ausgewiesen

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Eine Wahnsinnsjagd durch die Nacht – und die Konsequenzen könnten nicht härter sein. Ein 30-jähriger Ukrainer ist im November 2025 auf der Sihltalstrasse zwischen Adliswil und Langnau am Albis (Kanton Zürich) mit bis zu 196 km/h durch eine 80er-Zone gerast. Führerausweis sofort weg, Verhaftung noch vor Ort – und jetzt folgt das nächste harte Urteil: Verlust des Schutzstatus S und drei Jahre Landesverweisung.Kurz nach 3 Uhr nachts fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich die Mercedes wegen ihrer halsbrecherischen Fahrweise auf. Als der Lenker von der Albisstrasse in die Sihltalstrasse einbog, beschleunigte er massiv – Spitze: 196 km/h. An der Einfahrt zur 60er-Zone raste er noch mit 163 km/h, im Ortszentrum mit 102 km/h durch eine 50er-Zone. Ein klassischer Rasertatbestand nach Via Sicura. Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis beantragte Untersuchungshaft – und das Staatssekretariat für Migration (SEM) zog nun den Schutzstatus. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine hat die Schweiz erst zehnmal eine Landesverweisung ausgesprochen. Dieser Fall ist der elfte. Ende 2025 lebten rund 71’800 Personen mit Status S in der Schweiz. Eine Ausweisung ist an strenge Voraussetzungen geknüpft – dieser Mann hat sie alle erfüllt. #Adliswil #Sihltal #Raser #KantonspolizeiZürich #Ukrainer #SchutzstatusS #Landesverweisung #Schweiz #Polizei #IlGiornaleDelTicino