Home DEUTSCH Unfall in Zug: Mit 2.44 Promille in Polizeiauto gefahren

Unfall in Zug: Mit 2.44 Promille in Polizeiauto gefahren

Bei einem Selbstunfall in Zug, hat eine stark alkoholisierte Lenkerin ein parkiertes Auto beschädigt. Sie entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, konnte jedoch wenig später angehalten werden.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Samstag. Kurz vor 3.30 Uhr war eine 55-jährige Autofahrerin auf der Steinhauserstrasse unterwegs.
Auf Höhe der Einmündung Riedmatt verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, fuhr auf die Gegenfahrbahn, über das dortige Trottoir sowie das angrenzende Wiesland auf einen Privatparkplatz. Dort prallte sie frontal in ein parkiertes Auto. Dieses wurde durch den Aufprall rund 2 Meter nach hinten geschoben und stark beschädigt.

Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte die Unfallverursacherin ihre Fahrt in Richtung Chamerstrasse weiter. Dort erblickte eine Polizeipatrouille das signalisierte Fahrzeug und forderte die Lenkerin mittels Frontmatrix «STOP POLIZEI» zum Anhalten auf.

Diese setzte ihre Fahrt vorerst jedoch weiter. Schliesslich bog sie beim Kulturzentrum Galvanik nach rechts auf das Areal der dortigen Tankstelle ein. Als die Einsatzkräfte die alkoholisierte Lenkerin kontrollieren wollten, fuhr sie rückwärts in das stehende Patrouillenfahrzug.

Die durchgeführte Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 2.44 Promille (1.22 mg/l). Der Führerausweis wurde ihr zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen. Für ihr Verhalten muss sich die 55-Jährige bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.Während der Schaden am Patrouillenfahrzeug gering ist, entstand am parkierten Auto Totalschaden.

Weiter wurde am Samstagabend, den 5. September, kurz nach 17:00 Uhr, an der Neugasse in Baar ein 58-jähriger Italiener kontrolliert, der ohne gültigen Führerausweis hinter dem Steuer sass. Abklärungen ergaben, dass sein Führerausweis seit mehreren Jahren gesperrt ist.

Zudem fiel ein durchgeführter Drogenschnelltest positiv auf Kokain aus. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug ordnete daraufhin im Spital eine Blut- und Urinprobe an. Für den 58-Jährigen war die Fahrt damit zu Ende.