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Stadt Zug: Kriminalturisten aus Rumänien festgenommen

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Bei einer Fahrzeugkontrolle sind drei rumänische Ladendiebe festgenommen worden, wie die Kantonspolizei Zug ausführt.

Die beiden Männer und ihre Komplizin hatten zuvor in verschiedenen Verkaufs-geschäften mehrere Dutzend Kosmetik- und Körperpflegeprodukte gestohlen. Am vergangenen Montagnachmittag, den 31. Januar fiel einer Polizeipatrouille an der Poststrasse in der Stadt Zug ein Auto auf, dessen Insassen sich beim Anblick der Einsatzkräfte verdächtig verhielten. Darauf wurde das Fahrzeug mit französischen Kontrollschildern angehalten, durchsucht und die drei Personen genau überprüft.Im Kofferraum des Autos fanden die Einsatzkräfte mehrere Dutzend Kosmetik- und Körperpflegeprodukte ohne entsprechende Kaufquittungen.

Bei den Produkten handelt es sich um Cremes, Aufsteckbürsten für elektrische Zahnbürsten, Haarschneidegeräte, sowie Lebensmittel.Die drei Personen, zwei 27- und 30-jährige Männer sowie eine 24-jährige Frau, wurden festgenommen. In der Befragung gaben die drei rumänischen Staatsangehörigen zu, die Produkte in mehreren Verkaufsläden, auch ausserhalb des Kantons Zug, gestohlen zu haben.

Dafür verwendeten sie unter anderem eine extra präparierte Jacke. Der Deliktsbetrag beträgt rund 1`700 Franken.

Bei ihrer Diebestour waren die Rumänen mit einem Fahrzeug unterwegs, welches weder über einen Versicherungsschutz noch über eine gültige Immatrikulation verfügt.Der Schnellrichter der Zuger Staatsanwaltschaft verurteilte die beiden Männer wegen mehrfachem Diebstahls und Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse. Vom Amt für Migration wurden die Ladendiebe aus der Schweiz weggewiesen und erhielten ein zweijähriges Einreiseverbot für die Schweiz und Liechtenstein.Für ihre Komplizin habe die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Die 24-jährige Frau steht im Verdacht, für weitere Ladendiebstähle in mehreren Kantonen verantwortlich zu sein. .

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