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Die Mehrheit sagt Ja zur Serafe, 335 Franken bleiben: Die “Opferrolle”-Werbung hat gesiegt

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Die SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» ist klar gescheitert: 62 % Nein laut GFS Bern (±2 %). Die Serafe-Abgabe bleibt bei 335 Franken pro Haushalt.

Als Befürworter der Initiative nehme ich das Ergebnis respektvoll zur Kenntnis. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat entschieden – und die Mehrheit ist damit einverstanden, diese Gebühr weiterhin in voller Höhe zu bezahlen.

Die starke Mobilisierung gegen die Vorlage, vor allem in den Städten, und die wirkungsvolle „Opfer“-Kampagne („Ohne Serafe keine unabhängigen Medien, keine SRG, keine Demokratie…“) haben offensichtlich gegriffen. Die Botschaft, dass eine Senkung gleichbedeutend mit dem Ende des Service public sei, hat bei vielen verfangen.

Trotzdem bleibt die Frage nach einer faireren, effizienteren und weniger belastenden Finanzierung des öffentlichen Rundfunks berechtigt. Die Debatte geht weiter – die Direkte Demokratie lebt.