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Nigerianer in Herisau mit Drogen im Bauch gefasst

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Anfang Juli 2025 nahm die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Herisau einen 48-jährigen Nigerianer fest, der Drogen im Körper versteckt hatte. Der Mann, wohnhaft in Frankreich, fiel bei Personenkontrollen auf, da er mehrfach verdächtig erschien. Bei einer gezielten Kontrolle bestätigte sich der Verdacht: Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass er mehrere Fingerlinge mit Betäubungsmitteln im Wert von mehreren tausend Franken im Körper trug. Der Nigerianer wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft führt weitere Ermittlungen wegen Handels mit Betäubungsmitteln durch.Dieser Fall wirft erneut Fragen zur Ausländerkriminalität in der Schweiz auf. Solche Vorfälle, bei denen ausländische Staatsangehörige in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind, sorgen regelmäßig für Diskussionen. Die Politik steht unter Druck, Lösungen zu finden. Maßnahmen wie verschärfte Grenzkontrollen, schnellere Abschiebung krimineller Ausländer und engere Zusammenarbeit mit internationalen Behörden werden gefordert. Kritiker bemängeln jedoch, dass solche Ansätze oft nur Symptome bekämpfen, ohne die Ursachen wie Armut oder organisierte Kriminalität anzugehen.