Ein Postauto. Ein Abend. Ein Moment, der alles verändert. Am 10. März 2026, gegen 18.25 Uhr, bricht in Kerzers (Kanton Freiburg) die Hölle aus. Ein Bus steht in Flammen. Mindestens sechs Menschen verlieren ihr Leben. Fünf werden verletzt – drei davon schwer genug, um im Spital zu landen. Und alles deutet darauf hin: Ein Einzeltäter hat sich selbst angezündet. Mitten im Fahrzeug. Mitten unter ahnungslosen Passagieren.
Die Ermittler der Kantonspolizei Freiburg gehen derzeit davon aus, dass der mutmassliche Täter allein gehandelt hat. Schweizer Staatsangehörigkeit, wohnhaft im Kanton Bern. Eine Person, die psychisch instabil gewesen sein soll, von der Familie als vermisst gemeldet – und die sich nun vermutlich unter den ToteDie Opfer? Alle aus der Region. Nachbarn. Pendler. Menschen, die einfach nur nach Hause wollten. Während die Identifizierung läuft, steht eines fest: Dieser Tag hinterlässt Narben. Nicht nur an Fahrzeugen. Sondern an Seelen.
Über 40 Feuerwehrleute, zehn Ambulanzen aus vier Kantonen, SMUR, REGA, Care Teams, psychologische Notfallbetreuung – ein riesiger Einsatz, um zu retten, zu bergen, zu stützen. Eine Hotline wurde geschaltet. Opferhilfe steht bereit. Doch was hilft gegen das Gefühl, dass Sicherheit plötzlich zerbrechlich ist?
Zeugen gesucht: Wer am Dienstagabend gegen 17:45 Uhr an der Haltestelle in Düdingen war, auf der Strecke Düdingen–Kerzers unterwegs war oder Aufnahmen vor Eintreffen der Einsatzkräfte hat, wird gebeten, sich unter 026 347 01 17 bei der Kantonspolizei Freiburg zu melden. Jede Information zählt.
Wir trauern mit den Familien. Wir hoffen auf Heilung für die Verletzten. Und wir fragen uns: Wie verhindern wir, dass so etwas noch einmal passiert? 🕯️
















































































