Home DEUTSCH Schock in Cortina: 55-jähriger Wachmann erfriert bei Olympia-Bau

Schock in Cortina: 55-jähriger Wachmann erfriert bei Olympia-Bau

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In der eisigen Nacht vom 8. Januar 2026 starb in Cortina d’Ampezzo ein 55-jähriger italienischer Wachmann (Pietro Zantonini) einen grausamen Kältetod – mitten im Freien, während eines nächtlichen Wachdienstes auf einem Bauplatz für die Olympischen Winterspiele Milano-Cortina 2026.

Der Mann musste stundenlang bei extremen Minustemperaturen draußen ausharren, ohne ausreichenden Schutz, ohne angemessene Pausen und ohne rechtzeitigen Wechsel. Seine Familie berichtet, dass er wiederholt massive Bedenken geäußert hatte: zu lange Nachtschichten, katastrophale Kältebedingungen und völliger Mangel an Schutzausrüstung und Sicherheitsmaßnahmen.

Trotz seiner Warnungen wurde nichts unternommen – und nun ist ein Mensch tot. Die Familie hat sofort Strafanzeige erstattet, die Staatsanwaltschaft hat die Leiche beschlagnahmt und eine Autopsie angeordnet. Es wird wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Arbeitssicherheit ermittelt.

Während Millionen für Glanz und Glamour der Olympischen Spiele ausgegeben werden, stirbt ein einfacher Arbeiter erbärmlich am Arbeitsplatz – weil Profit und Zeitdruck über Menschenleben gestellt werden.