Bei einer nächtlichen Grosskontrolle gingen der Kantonspolizei Aargau vier Männer ins Netz, die illegal in der Schweiz weilten.
Zudem besteht der Verdacht, dass sie auf Einbruchstour waren. Darüber hinaus zog die Polizei etliche Fahrzeuglenker wegen sonstiger Verstösse aus dem Verkehr.
In der Nacht auf Freitag, 28. Februar 2025, führte die Kantonspolizei Aargau auf der A2 bei Strengelbach in Richtung Basel eine ihrer regelmässigen Grosskontrollen durch. Unterstützt wurde sie dabei von Angehörigen der Militärpolizei sowie des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
Um 2.30 Uhr stoppte die Kantonspolizei einen Peugeot mit italienischen Kontrollschildern. Darin sassen vier ausländische Männer, die ausser eines Führerausweises, der sich als gefälscht erweisen sollte, keine Reisedokumente vorweisen konnten. Auch vermochten sie den Grund für ihre nächtliche Fahrt ohne jegliches Gepäck nicht plausibel zu begründen.
Weitere Abklärungen zeigten, dass es sich um vier Männer aus Chile im Alter zwischen 17 und 30 Jahren handelte. Nicht zuletzt, weil einer von ihnen einschlägig polizeibekannt war, ergab sich der Verdacht, dass das Quartett auf Einbruchstour sein könnte. Die Kantonspolizei nahm die vier illegal eingereisten Männer für weitere Ermittlungen fest.
Neben diesen Festnahmen zog die Kantonspolizei drei Lenker aus dem Verkehr, die mutmasslich unter Drogeneinfluss standen. Sie mussten im Spital eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Weil ihr Fahrzeug nicht betriebssicher oder nicht vorschriftsgemäss war, verzeigte die Kantonspolizei zusätzliche vier Lenker.