Drittes Gold, dritter Jubel, drittes Mal Gänsehaut pur. Franjo von Allmen ist soeben zum ersten Schweizer Olympiasieger im Super-G geworden und reiht sich damit in einen exklusiven Kreis der Unsterblichen ein: Nur drei Athleten vor ihm – Toni Sailer, Jean-Claude Killy und Janica Kostelić – schafften es im alpinen Skisport, bei denselben Winterspielen gleich drei Goldmedaillen zu holen. Jetzt ist sein Name dabei. Für immer.
«Ich habe nicht geglaubt, dass es fürs Podest reicht», gesteht er mit zitternder Stimme. «Die frühe Startnummer hat geholfen. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe einfach, ich wache nicht auf.» Diese Worte kommen ohne Show, ohne Pose. Sie kommen aus dem Herzen eines Mannes, der soeben den Gipfel des Sports erreicht hat – und es selbst kaum fassen kann.
Auch Marco Odermatt steht auf dem Podest, holt Bronze. «Eine Olympiamedaille muss man nehmen. Aber klar war Gold das Ziel», sagt er ehrlich. Kein Groll, keine Ausreden. Nur Respekt vor dem Moment – und vor dem Teamkollegen, der heute einfach nicht zu stoppen war.
Drei Goldmedaillen. Ein Name, der nun leuchtet. Und eine Botschaft, die bleibt: Die Schweiz ist mehr als ein Name im Skisport. Sie ist Tiefe. Sie ist Zukunft. Sie ist Franjo von Allmen.
Schlaf gut, Franjo. Dieser Traum ist echt – und er gehört dir.






















































































