Home DEUTSCH Dunkelhäutiger Räuber überfällt Rentner auf offener Strasse: Kriens in Schockstarre

Dunkelhäutiger Räuber überfällt Rentner auf offener Strasse: Kriens in Schockstarre

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Ein brutaler Überfall mitten im Alltag lässt die Luzerner Vorstadt Kriens nicht zur Ruhe kommen. Am Montagabend gegen halb acht wurde ein 68-jähriger Mann in der belebten Luzernerstrasse zum Opfer eines rücksichtslosen Raubüberfalls. Ein dunkelhäutiger Mann näherte sich dem Rentner, entriss ihm mit roher Gewalt das Portemonnaie aus der Hand und flüchtete anschliessend in Richtung Zentrum – spurlos verschwunden in der einbrechenden Dunkelheit.

Der Schock sitzt tief bei dem Geschädigten. Minutenlang stand er regungslos auf dem Trottoir, die leeren Hände noch immer in der Luft, als könne er das Geschehene nicht fassen. Sein Portemonnaie mit Bargeld, Karten und persönlichen Dokumenten – einfach weg. Zurück blieb nur das Gefühl völliger Hilflosigkeit. Ein Angriff ohne Vorwarnung, ohne Provokation – bloss weil ein älterer Mensch ein leichtes Ziel abgab.

Die Kantonspolizei Luzern fahndet mit Hochdruck nach dem Täter. Beschrieben wird ein dunkelhäutiger Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, stämmig gebaut, bekleidet mit einer dunklen Jacke und heller Hose. Die Ermittler werten derzeit Überwachungsvideos aus und hoffen auf Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten. Wer Hinweise liefern kann, wird gebeten, sich umgehend unter der Nummer 041 248 11 11 zu melden.

Anwohner reagieren mit Unverständnis und Wut. «Früher kannte man seine Nachbarn, heute fürchtet man sich vor dem eigenen Schatten», sagt eine Bewohnerin der Luzernerstrasse kopfschüttelnd. Die Angst vor solchen Übergriffen wächst – besonders bei älteren Menschen, die sich plötzlich nicht mehr sicher auf den Strassen ihrer eigenen Nachbarschaft fühlen. Die Polizei betont: Solche Gewalttaten gegen wehrlose Bürger sind inakzeptabel und werden konsequent verfolgt.

Ein Portemonnaie lässt sich ersetzen. Die verlorene Sicherheit nicht. 🔒