Im Lugano wurde eine geplante patriotische Demonstration zum Thema „Remigration“ von den Behörden verboten.
Die Kundgebung sollte friedlich und demokratisch ablaufen und wurde von Verantwortlichen politischer Gruppierungen beantragt. Die Stadt Lugano lehnte den Antrag jedoch ab – nicht wegen der Inhalte oder der Teilnehmer selbst, sondern wegen des potenziellen Risikos von Störungen, Infiltrationen und Angriffen durch Dritte (also durch Gegendemonstranten). Die Behörden erklärten, es sei unmöglich, die öffentliche Ordnung ausreichend zu garantieren.
Gleichzeitig wurde eine Gegenveranstaltung (eine Art Mobilisierungs-Treffen gegen die „nicht existierende“ Demo) toleriert, obwohl sie keine offizielle Bewilligung hatte.
Der Kommentar im Giornale del Ticino sieht darin einen strategischen und politischen Fehler sowie klare Doppelmoral: Patriotische oder rechte Anliegen werden präventiv blockiert, um Konflikte zu vermeiden, während linke/antifaschistische Aktionen (hier als „imaginäre Antifaschisten“, „sedentäre Zeitverschwender“ und „Schmarotzer“ verspottet) de facto erlaubt bleiben – selbst wenn sie lautstark mobilisieren und provozieren.
Kurz gesagt: Im Tessin scheint man nicht patriotisch demonstrieren zu dürfen, wenn die Gegenseite lautstark droht – aber linker Aktivismus und Blockaden genießen offenbar mehr Spielraum.
(Das Ganze spielt am Samstag, 21. Februar 2026, in Lugano.)






















































































