Im Gebiet des Pizzo Centrale bei Airolo ereignete sich am Freitag ein tödlicher Lawinenunfall. Zwei Personen wurden von einer Schneemasse erfasst und konnten nur noch tot geborgen werden. Rettungskräfte der Rega sowie die Tessiner Kantonspolizei waren mit mehreren Teams im Einsatz, um die Bergung unter schwierigen Bedingungen durchzuführen. Die genauen Umstände des Unglücks werden derzeit noch untersucht. Die Lawinenlage im Südtessin war zum Zeitpunkt des Vorfalls auf Stufe 3 (erheblich) eingestuft. Experten weisen erneut auf die lebenswichtige Bedeutung von Lawinenkunde, aktueller Lagebeurteilung und der Mitführung von Sicherheitsausrüstung (LVS-Gerät, Sonde, Schaufel) bei Touren abseits gesicherter Pisten hin.
Solche Tragödien erinnern schmerzhaft daran, wie schnell sich die Situation im alpinen Gelände ändern kann – unabhängig von Erfahrung oder Vorbereitung. Die Berge verlangen stets Respekt vor den Naturgewalten und eine realistische Einschätzung der eigenen Grenzen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freund:innen der Verstorbenen.





















































































