Nach dem Brand beim Gedenkort in Crans-Montana wird ermittelt, doch die Ursache scheint naheliegend. Statt vorschnell von einem Attentat zu sprechen, sollte auch die offensichtliche Brandgefahr thematisiert werden, die seit Tagen sichtbar war.Ich habe die Gedenkstätte selbst besucht, ebenso den Bereich bei der Treppe. Dort lagen zahlreiche Blumen sehr nahe an brennenden Kerzen, teilweise sogar darüber. Schon zu diesem Zeitpunkt machte sich Sorge breit, dass es nur eine Frage der Zeit sein könnte, bis es erneut brennt.Gerade für Menschen, die die Brandnacht miterlebt haben oder davon betroffen sind, kann offenes Feuer an diesem Ort Angst auslösen. Umso unverständlicher ist es, dass weiterhin Kerzen an einem derart sensiblen Ort aufgestellt werden. Aus Rücksicht auf Betroffene wäre es sinnvoller, auf Kerzen zu verzichten und alternative Formen des Gedenkens zu wählen.Dass sich direkt neben der Gedenkstätte ein Feuerlöscher befand, spricht ebenfalls dafür, dass die Brandgefahr bekannt war. Umso wichtiger ist es nun, die Diskussion zu versachlichen: Nicht jedes Feuer ist ein Anschlag – manchmal ist es schlicht eine vorhersehbare Folge von Unachtsamkeit.




















































































