Samstagabend, 17.30 Uhr. Ein 32-jähriger „Pilot” denkt, er könne seinen McLaren auf der schmalen Bahnhofstrasse wie auf der Rennstrecke behandeln. Fehlanzeige. Nasse Strasse, zu viel Tempo, zu wenig Können – und der teure Schlitten wird zum Projekt für die Spenglerei.
Der Fahrer, begleitet von einem 33-jährigen Beifahrer, verliert die Kontrolle, schießt rechts über die Fahrbahn und knallt mit voller Wucht gegen einen Baum. Ergebnis? Beide Insassen bleiben unverletzt – Glück im Unglück. Der McLaren? Erheblicher Sachschaden. Was das kostet? Schnell mal fünf- bis sechsstellig, je nach Laune der Werkstatt und Verfügbarkeit der Ersatzteile. Denn bei einem Supercar ist nichts „einfach mal repariert”.


Die Kantonspolizei Aargau ermittelt: Geschwindigkeit nicht den Witterungsverhältnissen angepasst. Klartext: Wer bei Nässe mit einem 600-PS-Monster unterwegs ist, sollte mehr können als nur Gas geben. Der Fall geht an die Staatsanwaltschaft. Ob da noch ein Bussgeld oder gar ein Fahrverbot dazukommt? Möglich.
Fazit: Ein Boliden ist kein Spielzeug. Wer ihn nicht beherrscht, zahlt am Ende nicht nur mit Geld, sondern riskiert auch Leben – seines und das anderer. In Leibstadt ging’s glimpflich aus. Beim nächsten Mal muss das nicht so sein. 🚨

















































































