Die schwedischen Behörden haben ein klares Zeichen gesetzt: Abdifatah Yahye Omar, auf Europol’s Most-Wanted-Liste geführt, muss lebenslang hinter Gitter. Im Berufungsverfahren kippte das Gericht den ersten Freispruch – die Beweise für seine Beteiligung an zwei brutalen Schusswaffenangriffen nahe Stockholm 2023 waren erdrückend. Mord, vierfacher versuchter Mord, Brandstiftung: Die Liste der Verurteilungen ist lang, die Taten waren skrupellos.
In Åkersberga wurde ein Mann vor seinem Zuhause mit Sturmgewehr und Pistole beschossen, schwer verletzt, das Haus in Flammen gesetzt. Am Tag darauf in Jordbro: Ein 23-Jähriger wird durch Kopfschuss getötet, weitere Personen verletzt. Zufällige Opfer, keine Verbindung zur organisierten Kriminalität – reine Rücksichtslosigkeit.
Das Berufungsgericht betonte die außergewöhnliche Schwere: Unbeteiligte getroffen, öffentliche Sicherheit missachtet, kaltblütig gehandelt. Omar war nicht allein – mehrere Mitangeklagte erhalten ebenfalls lebenslange Haft. Doch er bleibt flüchtig. Europol fahndet international. Wer Hinweise hat, soll sich melden. Schweigen hilft Tätern, nicht Opfern.
Schweden zeigt: Justiz arbeitet, auch wenn es Jahre dauert. Aber Fahndungserfolg braucht Aufmerksamkeit – und Zivilcourage. 🔍⚖️🇸🇪

















































































