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Drei portugiesische Staatsangehörige in internationalen Schmuggel geschützter Vögel beteiligt

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Ende 2024 hat das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) einen international organisierten Schmuggel mit geschützten Vogelarten aufgedeckt. Über 50 Vögel wurden illegal in die Schweiz eingeführt – ohne erforderliche Zertifikate, mit gefälschten Kaufnachweisen und inklusive Material zur Vogelhaltung.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Kontrolle im November 2024 am Grenzübergang im Grossen Sankt Bernhard-Tunnel, bei der zwei portugiesische Männer (54 und 46 Jahre alt, wohnhaft in der Westschweiz) rund zehn geschützte Vögel nicht deklariert hatten. Ein dritter portugiesischer Staatsangehöriger war in den Handel zwischen der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Portugal involviert.
Bei weiteren Kontrollaktionen 2025 in der Westschweiz und im Tessin wurden rund 30 CITES-geschützte Vögel beschlagnahmt und in eine spezialisierte Auffangstelle gebracht. Die betroffenen Personen wurden wegen Verstössen gegen Zoll-, Mehrwertsteuer-, Artenschutz- und Tierschutzgesetze angezeigt. Der Wert der illegalen Einfuhren beläuft sich auf fast 100’000 Franken.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: BAZG