In Siebnen (Kanton Schwyz) wollte die albanisch-islamische Gemeinschaft ein traditionsreiches Gebäude im Dorfzentrum in eine Moschee und ein Kulturzentrum umbauen. Kein Minarett, kein Muezzin-Ruf, lokale Finanzierung. Trotzdem war die Antwort des Dorfes eindeutig: über **5’000 Unterschriften** gegen das Projekt, eine Gemeindebeschwerde beim Kanton — und schliesslich der freiwillige Rückzug der Gemeinschaft. «Wir wollen die Bevölkerung nicht spalten», sagte der Vereinspräsident.Der Schweizer Hausverstand lebt. Wenn Bürger sich organisieren, werden sie gehört.



