Tragödie auf Zürcher Rastplatz: Zwei algerische Staatsangehörige (†25, †26) kamen am Donnerstagmorgen bei einem Unfall mit einem geklauten Töff ums Leben. Zuvor missachteten sie die Anhaltebefehle der Polizei. Das Fahrzeug war in der Nacht zuvor im Kanton Zug gestohlen worden.—Oberengstringen ZH – Am Donnerstagmorgen kurz vor 6.00 Uhr endete auf dem Rastplatz Oberengstringen eine wilde Verfolgungsfahrt tödlich. Zwei algerische Männer im Alter von 25 und 26 Jahren starben, nachdem sie mit einem gestohlenen Motorrad gegen einen Lastwagenanhänger geprallt waren.Das Motorrad war einer Polizeipatrouille auf der Autobahn A3 aufgefallen. Der Fahrer trug keinen Helm und überholte andere Fahrzeuge rücksichtslos links und rechts. Trotz Aufforderung durch Matrix-Leuchte und Sondersignale stoppte der Fahrer nicht, sondern flüchtete in Richtung Zürich.Beim Befahren des Rastplatzes Oberengstringen verlor der Fahrer die Kontrolle über das Motorrad, kollidierte mit einem Randstein und prallte gegen einen abgestellten Lastwagenanhänger. Anschließend rutschte das Fahrzeug unter einen parkierten Lastwagen. Beide Männer erlitten tödliche Verletzungen und verstarben noch an der Unfallstelle.Bei den Todesopfern handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um zwei Algerier im Alter von 25 und 26 Jahren. Das Motorrad war in der Nacht auf Donnerstag im Kanton Zug gestohlen worden. Bei den Männern konnte zudem weiteres mutmaßliches Diebesgut sichergestellt werden.Die genauen Umstände des Unfalls werden von der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft untersucht.—Hintergrund: Die beiden Algerier waren Teil einer zunehmenden Problematik von gestohlenen Motorrädern und rücksichtsloser Fahrweise, die in der Region Zürich in den letzten Monaten vermehrt zu gefährlichen Situationen geführt hat.